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21/05: Wie kann man Kindern das Glücks-Konzept erklären?

Diese Frage wird uns von Eltern mit kleinen Kindern oft gestellt.

Ein kleiner Junge im Glücks-Seminar hörte einmal mit, wie die Erwachsenen sich über das Glücklichsein unterhielten.

Da sagte er : „Glücklichsein ist doch ganz einfach!“ Natürlich sind alle plötzlich sehr neugierig geworden.
„Einfach?“
Seine Antwort kam prompt: „Da braucht Ihr doch nur in den Sternenhimmel zu gucken!“
Damit erklärte der kleine Junge den Erwachsenen das Wesentliche übers Glück, nämlich auf das Schöne im Leben zu achten.

Da Kinder sehr schnell von den Erwachsenen lernen, wie das Leben funktioniert und wie man sich verhält, denke ich, ist es der schönste Weg, den Kindern einfach das Glücklichsein vorzuleben. Damit bekommen sie nämlich gleich die richtige Einstellung zum Glück: Glücklichsein ist ein ganz natürlicher Zustand.
Wenn wir mal überlegen, wie viel Energie wir teilweise aufwenden, um bestimmte Lebensumstände zu erreichen....Unglück in Kauf nehmen, um irgendwann nach Erreichen eines Zieles vielleicht glücklich zu werden....Stellen wir uns diese ganze Zeit und Energie mal genutzt für`s Glücklichsein vor! Unglaublich, oder?

Es ist so gesehen schon ein Riesen-Schritt, wenn die Kinder lernen, statt tausend Umwege zu gehen, lieber gleich glücklich zu sein. Eltern könnten sehen, wie rasend schnell Kinder das umsetzen. Dabei kann man natürlich mächtig Spaß haben: Man kann zusammen Glücksgefühle finden- so wie bei dem Spiel „ich sehe was, was Du nicht siehst“. Der eine schaut sich um, ob er eine Glücksgelegenheit sieht, wie z.B. eine schöne Blume, und der andere darf dieses Glücksgefühl erraten und entdecken.
Eine andere Möglichkeit ist es, zum Thema „Glück“ Bilder zu malen. Im einem Glücks-Camp haben die Kinder eine ganze Glücks- Vernissage gestaltet. Die Großen durften die Glücks- Bilder bewundern und kaufen.....
Auch bei normalen Spielen wie Mensch- ärgere- Dich- nicht kann man das Ziel des Spieles einfach umdefinieren: wer die meisten Glücksgefühle hat, also sich am wenigsten geärgert hat, hat gewonnen.

Liebe Eltern, ich bin mir sicher, Euch werden noch eine Menge Spiel- Ideen dazu einfallen. Dafür könnt Ihr Eurer Phantasie freien Lauf lassen.
Meine Mutter hat, als ich klein war, immer die Stofftiere sprechen lassen. Sie hielt also z.B. meinen Lieblings- Stoffhasen in der Hand und ließ ihn sprechen. Für mich ist so mein Hase „lebendig“ geworden und er hatte eine richtige Persönlichkeit. Natürlich hatte dieser Hase, genannt Hasi, einen Schulranzen, einen Rucksack und als ich eine Zahnspange bekam, bastelte ich eine Zahnspange für ihn. Er kletterte in meinem Rucksack auf die höchsten Berge und schwamm in meinem Schwimmflügel im Meer. Also, er war mein Freund und konnte auch die schönsten Geschichten erzählen und mir ins Ohr flüstern.

Also, liebe Eltern, werdet kreativ, und falls Ihr noch eine Anregung wollt, dann lest mein „Kleines Märchen zum Glück“.

Alles Liebe,
Claudia

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